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Digitalisierung

Digitalisierung ist in dieser Legislaturperiode eines der Top-Themen in Bayern. Zur Digitalisierung zählen der Breitbandausbau, die Datensicherheit und der Ausbau von E-Government. Freie W-LAN Hotspots, BayernLABS und Montgelas 3.0 sind Initiativen, die in der aktuellen Legislaturperiode umgesetzt werden.

Bayern will bis 2018 ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen und das modernste Breitband zum Standard machen. Bis zu 1,5 Milliarden Euro stellt der Freistaat im Rahmen der „Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen“ in den nächsten Jahren zur Verfügung. Ziel ist es, entscheidende Impulse für den bayernweiten Ausbau von Hochgeschwindigkeitsversorgungen mit einer Mindestbandbreite von 50 Mbit/s zu geben, um Bayern für das Digitale Zeitalter zu rüsten.
 
Schnelles Internet und hohe Datensicherheit sind eine Voraussetzung für funktionierendes und effizientes E-Government. Mit der E-Government-Strategie Montgelas 3.0 wird der Sprung zur digitalen Verwaltung realisiert und E-Government mit dem BayernPortal und seinen kostenfreien Basisdiensten auf ganz Bayern ausgeweitet. Damit ländliche Regionen nicht auf dem digitalen Abstellgleis landen, bedarf es daher einer effektiven und technologieoffenen Förderung von Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze. Zur Beschleunigung des Breitbandausbaus wurden die Berater für Kommunen verzehnfacht und eine Verschlankung der teils sehr bürokratischen Förderrichtlinie bei der EU durchgesetzt.
 
Für Datensicherheit sorgt der Bayern-Server, der auch das bayerische Behördennetz unterhält. Im Bayerischen Behördennetz werden die Daten verschlüsselt übertragen. Mit diesem Sicherheitsstandard ist Bayern unter den deutschen Bundesländern führend. Die Daten des Bayern-Servers sind im sicheren „Bayern-Safe“: Daten liegen in staatlichen Rechenzentren, vertrauliche Daten werden bei uns nicht ausgelagert.
 
IT-Spezialisten (des Bayern-CERT) wehren täglich mehr als 40.000 Angriffe auf die 135.000 staatlichen Arbeitsplätze in allen Ressorts der Staatsregierung ab. Neue Sicherheitsmaßnahmen, wie Profiling (Entschlüsselung von Angriffsmustern) und noch schnelleres Aufspüren von Angriffen (Intrusion Detection) machen den Bayern-Server zukünftig noch sicherer.
 
Der Freistaat beschäftigt rund 3.500 IT-Experten, davon sind 1.700 (die Hälfte) im Geschäftsbereich des Finanzministeriums tätig. Dort ist auch koordinierende Funktion des IT-Beauftragten der Staatsregierung angesiedelt.