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Pressemitteilung Nr. 319
München, 26.11.2019

FÜRACKER: 1,2 MILLIONEN EURO FÜR ZUKUNFTSWEISENDE FORSCHUNGSPROJEKTE IN DER OBERPFALZ
Bayerische Forschungsstiftung fördert Projekte der OTH Regensburg und der KERAFOL Keramische Folien GmbH & Co. KG, Eschenbach i.d.OPf.

„Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt Zukunftsprojekte in der Oberpfalz mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Anschluss an die Sitzung des Stiftungsrats am Dienstag (26.11.) mit. Gefördert werden Forschungsprojekte unter Federführung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg und der KERAFOL Keramische Folien GmbH & Co. KG, Eschenbach i.d.OPf. „Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt seit rund 30 Jahren universitäre und außeruniversitäre Forschungsvorhaben. Damit wird der Wissenschaftsstandort Bayern gestärkt. Voraussetzung für die Förderung ist dabei eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft - eine ideale Verbindung zwischen Theorie und Praxis“, betonte Füracker.

Die Forschungsstiftung fördert das Projekt „Orbita Treat - Entwicklung eines Orbitabodenimplantats“ der Fakultät Maschinenbau der OTH Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Regensburg, der ARGES GmbH, Wackersdorf, und der Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf, mit 320.000 Euro. In dem Projekt soll für eine alternative Operationsmethode bei Frakturen des Augenhöhlenbodens ein Implantat mit zugehörigem lmplantationssystem entwickelt werden. Diese Frakturen entstehen meist durch ein stumpfes Trauma des Mittelgesichts, wie z. B. durch ein Gewaltdelikt oder einen Sturz. Der Bruch kann zu Komplikationen führen, die von kosmetischen Defiziten über ernste funktionelle Störungen, wie Doppelbildern, bis hin zur Erblindung reichen. Die neue alternative Operationsmethode mit dem Implantat soll das Potenzial haben, Komplikationen zu vermeiden und nachträglich Anpassungen vorzunehmen.

Für das Projekt „Si-FE-X“, der Entwicklung von Röntgenquellen basierend auf Black-Silicon Feldemissionskathoden, der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik der OTH Regensburg in Zusammenarbeit mit der KETEK GmbH, München, stellt die Stiftung 468.200 Euro bereit. Messverfahren basierend auf Röntgenstrahlung sind ein wichtiges Instrument zur zerstörungsfreien Materialanalyse oder auch der medizinischen Diagnose. Zur Erzeugung der Röntgenstrahlung werden in derzeitigen Systemen thermische Elektronenquellen eingesetzt. Ziel des Vorhabens ist es, diese durch Silikon-basierte Feldemissionselektronenquellen zu ersetzen, um eine spätere Integration zusammen mit Silikon-Röntgen-Drift-Detektoren zu einem miniaturisierten System zu ermöglichen.

Das Forschungsprojekt „Sensoren für den Hochtemperaturbereich - HighSens“ der KERAFOL GmbH aus Eschenbach in Zusammenarbeit mit der Paul Rauschert Steinbach GmbH, Steinbach am Wald in Oberfranken, und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V., Villingen-Schwenningen/Baden-Württemberg, wird mit 404.900 Euro gefördert. Im Rahmen des Projekts werden neuartige ultradünne Zirkonoxid-Folien zur Entwicklung von elektromechanischen Sensoren verwendet. Die geringe Dicke von weniger als der Hälfte der Dicke eines Blattes Papiers ermöglicht erstmals den Aufbau von membranbasierten Sensoren aus dem keramischen Material, das dafür entwickelt wird. Aus diesen Folien werden in Mehrlagentechnologie Drucksensoren aufgebaut. Für dauerhaft stabile Messungen im Hochtemperaturbereich, wie sie häufig in industriellen Anwendungen notwendig sind, ermöglicht die neue Technologie die Realisierung von neuartigen hochtemperaturgeeigneten Sensoren.

Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Errichtung im Jahr 1990 für 914 Projekte rund 584 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden damit Gesamtprojektvolumina von rund 1,293 Milliarden Euro angestoßen. Zusätzlich vergibt die Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie (Post)Doktoranden.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de