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Pressemitteilung Nr. 340
München, 11.12.2019

FÜRACKER: BESONDERE BÄUME FÜR DIE ROSENAU
Markante Einzelbäume werden im Schlosspark nachgepflanzt // Historisches Erscheinungsbild entsteht wieder

Die Gärtner der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg pflanzen aktuell markante Einzelbäume im Landschaftspark Rosenau nach. In den vergangenen Jahren waren einige Bäume Stürmen zum Opfer gefallen, andere waren so alt und von Pilzen geschwächt, dass sie aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden mussten. Nun ersetzt die Bayerische Schlösserverwaltung diese Bäume durch neue Bäume derselben Art am historisch belegten Standort. „Für die Besucher der wunderschönen Parkanlage wird damit ein Stück Heimat noch attraktiver. Die historischen Parkanlagen der Bayerischen Schlösserverwaltung schaffen ein hohes Maß an regionaler Identität und tragen wesentlich zur Unverwechselbarkeit und Einmaligkeit Bayerns bei. Nicht zuletzt sind sie aber auch wichtige Rückzugsgebiete und Lebensräume für wildlebende Tier- und Pflanzenarten, die es zu schützen gilt. Die Bäume sind zentraler Bestandteil unseres Ökosystems“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit.

Der rund 36 ha große Schlosspark Rosenau weist sowohl Merkmale des klassischen englischen Landschaftsgartens als auch typisch romantische Elemente auf. Dabei bilden die vorhandenen Bäume eines der wichtigsten Elemente des Landschaftsparks. Sie können einzelne Punkte betonen, Landschaftsbilder rahmen, den Blick des Besuchers leiten oder auch die Kulisse für Parkarchitekturen erzeugen. So wird beispielsweise eine kleine Gruppe von drei Birken mit ihren weißen Stämmen künftig wieder einen hell leuchtenden Blickpunkt vor der dunklen Gehölzkulisse unweit des Kavaliershauses im Schlosspark Rosenau bilden. Eine Schwarzkiefer, die nur einige Meter weiter einzeln auf einer Rasenzunge gepflanzt wird, ruft eine gänzlich andere Wirkung hervor. Außerdem soll ein Spitzahorn in der Nähe des Schwanenteichs gesetzt werden sowie eine Weymouth-Kiefer an einer Wegegabelung bei einer historischen Sandsteinbank. Noch bis zum Beginn der 2000er Jahre prägte eine alte, mächtige Hängebuche das Wiesental auf eindrucksvolle Weise, ehe sie ein Sturm zum Umfallen brachte. Nun wird eine bereits mehr als fünf Meter hohe Hängebuche mit ihrem markanten Wuchs an den Originalstandort gesetzt. „Die Nachpflanzung der Bäume mit ihrem besonderen Habitus oder ihrer auffallenden Farbe bringt den Park Rosenau dem historischen Erscheinungsbild wieder ein Stück näher“, hob Füracker hervor.

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de