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Pressemitteilung Nr. 042
München, 03.03.2020

FÜRACKER: NIEDRIGZINSPHASE STELLT GRUNDPRINZIPIEN DES WIRTSCHAFTENS AUF DEN KOPF
Finanzminister bei Veranstaltung „Eiszeit in der Zinswelt“

„Die Niedrigzinsphase stellt die Grundprinzipien des Wirtschaftens auf den Kopf. Wer spart wird mit Negativzinsen bestraft, wer neue Schulden aufnimmt wird belohnt“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Eiszeit in der Zinswelt“ in Berlin fest. „Wir lassen uns aber nicht vom ‚süßen Gift des billigen Geldes‘ verführen, sondern halten an unserer soliden Finanzpolitik fest“, so Füracker weiter.

Zu den Verlierern der aktuellen „Eiszeit“ bei den Zinsen gehören die Sparer. Mit ihrer Bundesratsinitiative für einen Masterplan zum Schutz der Sparerinnen und Sparer setzt sich die Bayerische Staatsregierung dafür ein, die Weitergabe von Negativzinsen an Bankkunden einzuschränken oder zumindest die Belastungswirkungen steuerlich zu berücksichtigen. Gleichzeitig will der Freistaat Aktiensparen attraktiver machen: Neben einer Anhebung des Sparer-Pauschbetrags sollen langfristig gehaltene Aktien im Privatvermögen wieder steuerfrei veräußert werden können.

„Die langfristigen Risiken der ultralockeren Geldpolitik der EZB mit jahrelangen Null- und Negativzinsen sind nicht außer Acht zu lassen. Vor allem wachsen Zweifel an der Handlungsfähigkeit der EZB im Falle einer neuen Krise. Die von der EZB eingeleitete Strategieprüfung ist daher ausdrücklich zu begrüßen“, betonte Füracker.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
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