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Pressemitteilung Nr. 077
München, 29.04.2020

FÜRACKER: ÜBER 830.000 EURO FÜR DIE STÄRKUNG DER REGIONALEN IDENTITÄT IN BAYERN
Erste Umsetzungsprojekte gestartet // Förderbescheide für drei Regionen in Oberbayern und Unterfranken

„Bayerns Regionen sind einzigartig. Ihre Bräuche, gelebten Traditionen, aber auch moderne Besonderheiten zeigen die Vielseitigkeit und den kulturellen Reichtum Bayerns. Wir wollen diese Vorzüge mit einer neuen Projektförderung noch besser erlebbar machen,“ sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. In dreizehn Regionen sind inzwischen vielversprechende Projekte gestartet. „Ich freue mich die ersten drei Regionen mit Förderbescheiden von insgesamt über 830.000 Euro zu unterstützen“, so Füracker weiter.

Der Landkreis Landsberg am Lech erarbeitet, mit Hilfe der Förderung des Finanz- und Heimatministeriums in Höhe von 280.443 Euro, in einem Profilbildungsprozess erstmalig eine Marke für die Region. Durch eine Kommunikationskampagne sollen die Stärken des Landkreises der Bevölkerung sichtbarer gemacht werden.

In der Region Burglandschaft, die den bayerischen Spessart und den bayerischen Odenwald umfasst, soll vor allem die junge Generation für Schlösser und Burgen und die Geschichte der eigenen Heimat begeistert werden. Dazu sind Apps und Spiele, Veranstaltungen und Social-Media-Kampagnen geplant, die die geschichtsträchtigen Stätten der Region zu neuem Leben erwecken. Gleichzeitig soll auch in Schulen, Vereinen und Projektgruppen das Interesse an regionaler Geschichte neu gesteigert werden. Dieses Vorhaben wird mit einer Fördersumme von 375.699 Euro vom Finanz- und Heimatministerium unterstützt.

Der Landkreis Rhön-Grabfeld möchte mit der erfolgreich angelaufenen Imagekampagne unter dem Motto „Hier lässt es sich gut leben, weil ...“ die eigene Bevölkerung ansprechen. Hierfür erhält er einen Förderbescheid in Höhe von 176.126 Euro. Der Landkreis setzt bei der Kampagne auf verschiedene Kommunikationsinstrumente wie das #eimat-Magazin, Newsletter und Social-Media-Kanäle. Die gesellschaftliche, soziale und politische Teilhabe in der Region soll das Gemeinschaftsgefühl fördern und der Bevölkerung die Stärken des Landkreises bewusstmachen.

Das Finanz- und Heimatministerium fördert regionale Umsetzungsprojekte, die der Stärkung und Inwertsetzung regionaler Identität dienen. Neben der Stärkung der regionalen Entwicklung zielt die Förderung auch auf eine noch bessere Abstimmung und Vernetzung vor Ort und die deutlichere Profilbildung von Regionen nach innen und außen. Über die Inhalte des jeweiligen Projekts entscheiden die Akteure vor Ort. „Unsere neue Förderung stößt auf große Resonanz. Das zeigt, wie wichtig dieses Thema für die Menschen in Bayern ist“, ergänzte Füracker.

Die Modellförderung richtet sich an Regionen von der Größe eines Landkreises bis hin zum Bezirk oder zur Metropolregion und kann seit Juli 2019 beantragt werden. Für die Umsetzung werden über einen Zeitraum von maximal drei Jahren pro Region bis zu 150.000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Der Fördersatz beträgt je nach Größe des zugrundeliegenden Projektgebiets sowie seiner Lage im ländlichen Raum oder Raum mit besonderem Handlungsbedarf zwischen 50 und 90 Prozent. Ausführliche Informationen zu den Fördermodalitäten und Antragsunterlagen finden sich unter www.regionen.bayern.de.

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de