Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 194
München, 07.10.2021

FÜRACKER: NEUBAU FÜR DIE „GEO-DATENBANK BAYERN“ IN WALDSASSEN STARTET
Heimatminister enthüllt Bautafel // Freistaat investiert 16,3 Millionen Euro für umweltfreundlichen Neubau // 70 zukunftsfähige Arbeitsplätze durch Behördenverlagerung

„Siebzig zukunftsfähige, krisenfeste Arbeitsplätze, ein modernes Arbeitsumfeld und ein klimafreundlicher Neubau - Waldsassen und die ganze Region werden durch unsere Behördenverlagerung nachhaltig gestärkt. In Waldsassen investiert der Freistaat 16,3 Millionen Euro um Digitalisierung und Ökologie zu verbinden: Die Grundlagen für amtliche digitale Karten von ganz Bayern werden zukünftig in einem modernen Neubau im Passivhausstandard erarbeitet“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Enthüllung der Bautafel am Donnerstag (7.10.) in der Klosterstadt. „Wir haben uns auch für einen Neubau entschieden, weil wir langfristig in Waldsassen als Behördenstandort investieren wollen. Mit einem Bau auf einem Grundstück mitten in der Stadt verhindern wir daher nicht nur mögliche Leerstände, sondern senden ein klares Zukunftssignal in die Region“, betonte Füracker.

Dazu Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer: „Mit diesem Neubau schaffen wir hier in der Region nicht nur ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für die Weiterentwicklung der Digitalisierung Bayerns, sondern setzen dies auch flächensparend und zukunftsfähig mit einem Gebäude von sehr hoher Energieeffizienz um.“

Mitten in der Stadt hat der Freistaat das Grundstück an der Egerer Straße 28 für den Behördenneubau erworben. Die Abbrucharbeiten des ehemaligen Pflegeheims sind bereits fortgeschritten. Der Neubau wird in Massivbauweise mit Lochfassade und Verblendmauerwerk errichtet. Er besteht aus zwei gestaffelten Baukörpern mit einem Untergeschoss, Erdgeschoss, ein bzw. zwei Obergeschossen und einem Staffelgeschoss für die Haustechnik. Der Einbau einer Pelletanlage, einer heizungsunterstützenden solarthermischen Anlage und einer raumlufttechnischen Anlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung führen zu einer jährlichen CO2-Einsparung von bis zu 65 Tonnen. Die begrünten Flachdächer dienen der Gewinnung von Solarenergie. Insgesamt entstehen rund 2.000 m2 moderne Büro- und Nutzflächen. Für das Ausbildungszentrum werden Schulungs- und Versammlungsräume sowie Übernachtungsmöglichkeiten vorgesehen. Mehrere E-Ladepunkte sind für Dienstfahrzeuge sowie private PKW vorgesehen. Im Herbst 2024 können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Neubau voraussichtlich beziehen.

An der neuen Außenstelle des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) wird ein Teilbereich der „Geo-Datenbank Bayern“ angesiedelt. Zusammen mit der künftigen Außenstelle in Windischeschenbach bildet Waldsassen ein Kompetenzzentrum der amtlichen Kartographie in Bayern. Zu den Aufgaben der Geo-Datenbank Bayern gehören die Aktualisierung des Digitalen Landschaftsmodells und die Modellierung der Geodaten (auch in 3D) für den Einsatz in geographischen Informationssystemen. Von Waldsassen aus wird auch der Einsatz der bayernweit 15 Gebietsteams für die Gebietstopographie organisiert. Weiter sitzt die Anwendungsentwicklung für die Kartographie in Waldsassen. 51 der künftig 70 Beschäftigten sind übergangsweise bereits in den Räumen der Sparkasse Oberpfalz Nord untergebracht.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460 und 2367
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de