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Pressemitteilung Nr. 244
München, 24.11.2021

FÜRACKER: MEILENSTEIN FÜR DEN GIGABITAUSBAU IN GANGKOFEN ERREICHT
Gefördertes Glasfasernetz wird in Betrieb genommen // Umfangreiche FTTH-Erschließung

Gefördertes Glasfasernetz wird in Betrieb genommen // Umfangreiche FTTH-Erschließung
„Unser bayerisches Ziel ist Gigabit bis in jedes Haus! Der Markt Gangkofen ist diesem Ziel in Rekordzeit einen großen Schritt nähergekommen: Rund 1.500 Anschlüsse profitieren vom geförderten Glasfaserausbau, insgesamt werden 828 km neue Glasfaserleitungen verlegt. Der Freistaat unterstützt den Markt Gangkofen bei dieser wichtigen Zukunftsinvestition mit 3,8 Millionen Euro“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Inbetriebnahme weiter Teile des Glasfasernetzes in Gangkofen. „Das gesamte Marktgebiet mit all seinen Ortsteilen besitzt damit eine zukunftsfähige und leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur“, betont Füracker.

Der Markt Gangkofen nutzte die Fördermöglichkeiten des Freistaats und des Bundes zum Breitbandausbau. Mit über 12 Millionen Euro Investitionskosten handelt es sich um eines der größten Einzelförderprojekte im ländlichen Raum in Bayern. Durch die Inbetriebnahme können ab sofort rund 1.200 Haushalte durch den Netzbetreiber Bisping & Bisping GmbH & Co. KG mit FTTH, Glasfaser bis ins Haus, versorgt werden. Zusätzlich erhält auch die örtliche Grund- und Mittelschule einen direkten Glasfaseranschluss. Ein hervorragendes und rasches Ergebnis mit Blick auf den Baubeginn im Mai 2020. Im Juni 2022 soll der komplette Ausbau abgeschlossen sein.

Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 über 3.000 Förderbescheide übergeben. Insgesamt wurden den Kommunen rund 1,59 Milliarden Euro Förderung für den Breitbandausbau in bundes- und in bayerischen Förderverfahren zugesagt. Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bayernweit bis 2025. Mit der Kombination von Bundesförderung, bayerischer Kofinanzierung, Gigabitrichtlinie und Glasfaser/WLAN-Richtlinie haben Bayerns Kommunen auch künftig bundesweit mit Abstand die besten Fördermöglichkeiten.

Profitiert hat vom Breitbandausbau besonders der ländliche Raum. Seit Ende 2013 konnte die Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s) dort von 27 auf rund 94 Prozent verbessert werden, Bayern ist hier bundesweit Spitzenreiter. Insgesamt rund 98 Prozent aller bayerischen Haushalte sind bereits mit schnellem Internet versorgt, nach Abschluss der laufenden Projekte werden es über 99 Prozent sein. 64 Prozent der Haushalte in Bayern sind bereits gigabitfähig erschlossen.


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