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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 255
München, 29.08.2025

FÜRACKER: 4 VON 5 BAYERISCHE HAUSHALTE SCHON BALD GIGABITFÄHIG – UND ES GEHT WEITER: GLASFASERFÖRDERUNG IM FREISTAAT LÄUFT AUF HOCHTOUREN! - Gigabitbericht 2025 - Niederbayern
Bereits über 2,6 Milliarden Euro bayerischer Invest in schnelles Internet // 511 Schulen in Niederbayern mit Glasfaser versorgt

„Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Infrastruktur Bayerns hängt maßgeblich vom Ausbau eines flächendeckenden und schnellen Glasfasernetzes ab. Über 2,6 Milliarden Euro Fördermittel haben wir im Freistaat bereits in den Ausbau unserer digitalen Datenautobahnen investiert und dabei unser Ziel immer fest im Blick: Internet auf Gigabitniveau – und das bayernweit! Dank unserer Förderprogramme sind bereits jetzt 73 Prozent aller bayerischen Haushalte gigabitfähig! Nach Abschluss der laufenden Projekte werden es 82 Prozent sein – das entspricht vier von fünf Haushalten in Bayern! Mehr als 107.000 Kilometer geförderte Glasfaser, über 50.000 kostenlose BayernWLAN-Hotspots und über 270 ausgezeichnete GigabitRegionen in Bayern bestärken unseren bayerischen Weg und zeigen: flächendeckendes Gigabitinternet ist bereits heute vielerorts Realität“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zur Digitalen Infrastruktur für Bayern 2025.

„Mit 19.300 Kilometern verlegter Glasfaser in Niederbayern zeigt sich die erfolgreiche Wirkung unserer Förderung in der Region. In einer Welt, in der digitales Lernen, virtuelle Klassenzimmer und innovative Lehrmethoden immer wichtiger werden, ist ein Glasfaseranschluss längst mehr als Technik – er ist ein unerlässliches Investment in die Bildung unserer Jüngsten. Deshalb haben wir bei unseren Förderprogrammen u.a. gezielt Schulen ins Visier genommen: Über 500 niederbayerische Schulen profitieren bereits von einer Glasfaserversorgung – so schaffen wir optimale Voraussetzungen für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Insgesamt sind damit bereits 97 Prozent der niederbayerischen öffentlichen Schulen gigabitversorgt“, so Füracker weiter.

Der Glasfaserausbau in Bayern ist eines der erfolgreichsten Infrastrukturprojekte der letzten Jahre. Der Freistaat unterstützt seine Kommunen dabei erfolgreich mittels verschiedener Förderprogramme auf freiwilliger Basis – die eigentliche Zuständigkeit für den Ausbau liegt auf Bundesebene:

Bayerische Gigabitrichtlinie:
Im März 2020 ist die Bayerische Gigabitrichtlinie in Kraft getreten und hat die bisherige Bayerische Breitbandrichtlinie abgelöst. Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie hat der Freistaat den Weg geebnet und kann als erste Region in der Europäischen Union den Glasfaserausbau auch dort fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet (sogenannte „graue Flecken“). Bayernweit sind bislang 1.457 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete. Über 99 Prozent aller bayerischen Adressen verfügen dank der staatlichen Förderung nun bereits über schnelles Internet (nach Definition der EU: mind. 30 Mbit/s).

Bayerische Kofinanzierungsrichtlinie 2.0
Der Freistaat unterstützt seine Kommunen beim Ausbau zudem nach dem Bundesförderprogramm und hebt mit seiner Kofinanzierung die niedrigen Fördersätze des Bundes von in der Regel 50 Prozent auf bis zu 90 Prozent an. Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen auf meist 10 Prozent wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar.

Glasfaser/WLAN-Richtlinie – GWLANR
Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus. Der Freistaat unterstützt seine Kommunen, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. Dank der eigenständigen Förderrichtlinie ist das Verfahren besonders unkompliziert. Mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent und einem Förderbetrag von bis zu 50.000 Euro – in Härtefällen sogar bis zu 60.000 Euro – für die Herstellung eines direkten Glasfaseranschlusses wurden die öffentlichen Schulen, die bayerischen Rathäuser sowie die Plankrankenhäuser für die Zukunft gerüstet. Insgesamt wurden bisher 3.850 Einrichtungen erreicht, besonders in der Versorgung öffentlicher Schulen hat sich die GWLANR bewährt. 93 Prozent der Schulen verfügen über einen Glasfaseranschluss, für weitere 4 Prozent ist der Anschluss im Bau.

Bayern WLAN:
Im Rahmen der Initiative BayernWLAN sind zudem bis heute bayernweit bereits über 50.000 Hotspots entstanden – Bayern steht damit an der Spitze unter den Flächenländern in Deutschland. Jeden Monat verzeichnen die Hotspots bis zu 12 Millionen Zugriffe bayernweit, bei denen in Summe rund 2.000 Terabyte an Daten übertragen werden. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, staatliche Einrichtungen, touristische Highlights, Krankenhäuser, Hochschulen und Busse im ÖPNV. Bei BayernWLAN gibt es weder Volumenbegrenzung noch Werbung und es ist – nicht nur dank eines aktuellen Jugendschutzfilters – auch in puncto Sicherheit auf dem modernsten Stand. Der Zugang ist einfach und unkompliziert, Anmeldedaten oder eine Registrierung sind nicht nötig.

Gigabitausbau Niederbayern (Stand Juni 2025):
o Kommunen in einem Gigabit-Förderprogramm: 218 (84 Prozent)
o Kommunen mit Gigabit-Förderbescheid: 85
o Zugesagte Gigabit-Förderung: 149,91 Millionen Euro
o Künftig voraussichtlich gigabitfähig erschlossene Haushalte: 408.000
o geförderte Glasfaserstrecke: 19.300 Kilometer
o geförderte FTTB-Anschlüsse: 56.000

Der aktuelle Bericht zur Digitalen Infrastruktur für Bayern 2025 mit weiteren Informationen ist abrufbar unter: https://www.schnelles-internet.bayern.de/gigabitbericht.

Weiterführende Links:


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